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EWIG – die Band um Jeanette Biedermann liefern ein perfektes Pop-Album – “Indianerehrenwort” (VÖ 23.01.)

EWIG - Indianerehrenwort

Britische Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass perfekte Popsongs durch die Balance von bestimmten Intervall-Abständen und rhythmischen Strukturen entstehen. Falls diese Formel stimmt, dann beherrscht sie auch die Berliner Band EWIG. Zumindest, wenn mit dem perfekten Popsong deutschsprachige Lieder gemeint sind, die von unwiderstehlichen Hooklines profitieren und genauso im typischen Singer/Songwriter-Kontext bestehen können. Songs, die sich zuerst in den Gehörgängen einnisten, und von dort schnurstracks in Richtung Herz marschieren. EWIG haben viele davon.

Vor zwei Jahren legten Jeanette Biedermann, Jörg Weißelberg und Christian Bömkes ein bemerkenswertes Debüt vor: „Wir sind EWIG“ – eine klare Ansage, dass man mit ihnen in Zukunft rechnen muss. Die Songs wurden nicht nur allesamt selbst geschrieben, sondern auch im eigenen Studio allein produziert und auf eigenem Label veröffentlicht. Denn EWIG sind alte Hasen im Popbiz. Jörg und Christian sind auf etlichen Produktionen anderer Bands als Gastmusiker zu hören, schrieben vielen Kollegen großartige Songs. Jeanette zählte in den Nullerjahren zu den erfolgreichsten Sängerinnen des Landes, veröffentlichte vier TOP 10- und zwei TOP 20-Alben, heimste als Solistin Goldene und Platin-Schallplatten sowie zweimal den ECHO ein. Sie synchronisiert und spielt in TV-Serien und Spielfilmen, steht auf der Theaterbühne und schreibt Bücher. EWIG profitieren von ihren langjährigen Erfahrungen, sie sind heute das Rüstzeug für fundiertes Handwerk, sensibles Songwriting und lebensnahe Lyrics.

In jeder Hinsicht erweist sich „Indianerehrenwort“ als Quantensprung. In den Lyrics zeigt sich die Band deutlich gereift, manch musikalische Idee fasziniert durch Reduktion. Vieles ist dabei sparsam instrumentiert, nicht übertrieben minimalistisch, aber nirgends mehr als unbedingt nötig. Nichts, was den Liedern die Transparenz nehmen kann und der Stimme ihre Tiefe: EWIG präsentieren sich zugleich stark und verletzlich, kraftvoll und sanft, ohne Schnörkel und doch artifiziell.

Das neue EWIG Album „Indianerehrenwort“ erscheint am 23. Januar.

Foto: MCS

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